Die Kraft, die in dir lebt

Weißt du, es ist mir lange schwergefallen – und manchmal fällt es mir immer noch schwer – wirklich zu verstehen, dass ich die Schöpferin meines Lebens bin.

Als Kind habe ich gelernt, dass Dinge einfach passieren. Wegen der Umstände. Wegen Ursache und Wirkung. Und irgendwie hat mich das unbewusst in eine Opferrolle gebracht. So nach dem Motto: „Das Leben passiert mir.“

Ich wusste, dass ich Entscheidungen treffen kann. Klar. Aber erschaffen? Das klang immer irgendwie zu groß.

Und irgendwann habe ich mich gefragt:
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen entscheiden und erschaffen?

Entscheiden bedeutet, zwischen Optionen zu wählen, die schon da sind.
Welchen Job nehme ich? Was studiere ich? Was esse ich heute?
Das fühlt sich kontrollierbar an, weil wir das sehen können.

Aber erschaffen?
Das ist etwas ganz anderes.Beim Erschaffen gibt es keine festen Optionen. Dein Geist kann sich alles vorstellen. Alles fühlen. Alles träumen. (Und ja – das funktioniert leider auch in beide Richtungen. Positiv wie negativ.)

Und genau das kann manchmal frustrierend sein.
Weil es nicht greifbar ist.

Aber hier kommt das Spannende:
Unser Gehirn unterscheidet nicht wirklich zwischen etwas, das wir erleben, und etwas, das wir intensiv denken und fühlen. In Experimenten hat man gezeigt, dass das Gehirn bei einer realen Erfahrung und bei einer lebhaften Vorstellung gleich reagiert.

Das heißt: Wenn du etwas immer wieder denkst und fühlst, beginnt dein Gehirn, Wege zu suchen, um es Realität werden zu lassen. Es erkennt Chancen. Es lenkt deine Aufmerksamkeit. Schritt für Schritt.

Und ganz ehrlich?
Zu akzeptieren, dass wir diese Kraft haben, ist nichts für Schwache. Es ist einfacher zu sagen: „So ist es halt.“
Aber ist es nicht viel faszinierender zu wissen, dass so viel mehr möglich ist?

In der Schöpfung zu leben bedeutet für mich:


Auf meine Gedanken achten.
Meine Worte bewusst wählen.
Und – das Wichtigste – in Dankbarkeit leben.

Dankbar sein für das, was war.
Für das, was ist.
Und für das, was kommt – als wäre es schon da.

Ich habe eine kleine Einladung für dich:
Denk an einen Wunsch, der dir wirklich am Herzen liegt – aber bei dem du dich irgendwie blockiert fühlst. Beobachte eine Woche lang ganz bewusst, wie du darüber denkst. Wie du mit dir selbst sprichst. Was du fühlst. Schreib es auf.

Vielleicht merkst du, dass deine Gedanken gar nicht im Einklang mit deinem Wunsch sind.

Zum Beispiel:
„Ich will, dass mein Launch erfolgreich wird.“
Aber innerlich denke ich ständig: „Was, wenn es schiefgeht?“
Ich fühle Angst. Zweifel. Unsicherheit.

Und genau diese Energie bekommt dann Raum.

Was wäre, wenn ich stattdessen sage:
„Ich bin so dankbar, dass mein Launch besser gelaufen ist, als ich es mir je vorgestellt habe.“Spürst du den Unterschied?
Allein beim Lesen verändert sich etwas.
Dankbarkeit bringt Freude. Hoffnung. Vertrauen.

Deshalb lade ich dich ein:
Formuliere einen Satz, der deinen Wunsch unterstützt – und wiederhole ihn jeden Tag.

Dein Gratitude Bloom Journal ist genau dafür da.

Für Dankbarkeit im Jetzt.
Für Heilung in Bezug auf die Vergangenheit.
Und für Vertrauen in deine Zukunft.

Aber vor allem erinnert es dich an eines:
Die Kraft liegt in dir.Und heute möchte ich dich daran erinnern, sie zu erwecken.
Mit Dankbarkeit.

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